SfS-Statuten

Statuten des Vereins „Senioren für Senioren” Zürich-Witikon

I. Name, Sitz und Zweck

Art. 1 Sitz

Unter dem Namen „Senioren für Senioren” besteht ein Verein im Sinne von Art. 60ff des Schweizerischen Zi­vil­ge­setz­buches. Er hat seinen Sitz in 8053 Zürich-Witikon.

Art. 2 Zweck

  1. Der Verein fördert die aktive Solidarität und die zwischenmenschlichen Kontakte unter der älteren Bevölkerung von Zürich-Witikon. Er ist politisch unabhängig und mit den beiden Kirchgemeinden von Witikon verbunden.
  2. Der Verein ist Bindeglied zwischen Mitgliedern, die Unterstützung benötigen, und solchen, die helfen möchten. Die Kontakte werden durch die vom Verein ohne Gewinnabsicht betriebene Ver­mitt­lungs­stel­le hergestellt.
  3. Der Verein organisiert Veranstaltungen zu Themen, welche die ältere Generation besonders interessieren.

II.  Mitgliedschaft

Art. 3 Mitgliedschaft

Als Vereinsmitglieder können alle im Quartier Witikon (Postleitzahl 8053) wohnhaften natürlichen Personen ab dem zurückgelegten 60. Lebensjahr aufgenommen werden. Der Vorstand kann Ausnahmen bewilligen. Juristische Personen sind als Gönner willkomen.

Art. 4 Beitritt

Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Beitrittserklärung beantragt. Die Aufnahme erfolgt durch Beschluss des Vorstandes.

Art. 5 Erlöschen

Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Wegzug oder nach Nichtbezahlung von zwei Jahresbeiträgen. Beim Umzug in angrenzende Orte oder Quartiere (Pfaffhausen, Zollikerberg, Hottingen, Hirslanden) kann die Mitgliedschaft bestehen bleiben. Es können aber keine Hilfeleistungen beansprucht werden.

Art. 6 Ehrenmitglieder

Personen, die sich um den Verein besonders verdient gemacht haben, können von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Sie zahlen keine Mitgliederbeiträge.

Art. 7 Ausschluss

Wenn ein Mitglied den Zielsetzungen des Vereins entgegenwirkt oder dem Ansehen des Vereins schadet, kann es auf Antrag des Vorstandes durch die Mitgliederversammlung ausgeschlossen werden.

III. Organisation

Art. 8 Organe

Die Organe des Vereins sind:

— die Mitgliederversammlung

— der Vorstand

— die Geschäftsprüfungskommission

— die Rechnungsprüfungskommission

Art. 9 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird einmal jährlich vom Vor­stand einberufen.
  2. Eine ausserordentliche Mitgliederversammlung wird einberufen, wenn dies der Vorstand beschliesst oder wenn ein Fünftel der Mitglieder oder die Geschäfts- oder Rechnungsprüfungskommission dies unter Angabe der zu be­han­deln­den Geschäfte verlangt.
  3. Die Einberufung erfolgt unter Einhaltung einer Frist von 20 Tagen schriftlich mit Angabe der Traktanden. Anträge von Mitgliedern können nur behandelt werden, wenn sie dem Vorstand spätestens 10 Tage vor der Versammlung schrift­lich vorliegen.
  4. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jährlich im 1. Halbjahr statt und behandelt folgende Traktanden:
    1. Genehmigung des Protokoll der letzten Mitgliederversammlung
    2. Genehmigung der Jahresberichte des Vereins und der Ver­mitt­lungs­stel­le
    3. Genehmigung der Jahresrechnung
    4. Abnahme des Berichtes der Geschäfts- und der Rech­nungs­prü­fungs­kom­mis­sion
    5. Entlastung des Vorstandes
    6. Genehmigung des Budgets
    7. Festsetzung der Mitgliederbeiträge
    8. Wahl des Präsidenten/der Präsidentin sowie der übrigen Vor­stands­mit­glie­der
    9. Wahl der Geschäfts- und der Rechnungsprüfungskommission
    10. Behandlung von Anträgen des Vorstandes, der Geschäfts- und der Rechnungsprüfungskommission sowie der Ver­eins­mit­glie­der
    11. Änderungen der Statuten
    12. Auflösung des Vereins
  5. Mitgliederversammlungen sind ungeachtet der Zahl der Teilnehmer beschlussfähig. Abstimmungen oder Wahlen werden offen durch­ge­führt, sofern nicht ein Fünftel der Anwesenden geheime Ab­stim­mung verlangt. Für alle Be­schlüs­se, mit Ausnahme der Auf­lö­sung des Vereins, gilt das einfache Mehr. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des/der Vor­sit­zen­den doppelt.

Art. 10 Der Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus 9 bis 12 Mitgliedern. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre. Präsident oder Präsidentin werden von der Mit­glie­der­ver­samm­lung gewählt. Im übrigen konstituiert sich der Vorstand selbst. Seine Mitglieder un­ter­ste­hen der Schwei­ge­pflicht.
  2. In den Aufgabenkreis des Vorstandes fallen insbesondere:
    1. Die Führung des Vereins und der laufenden Geschäfte
    2. Die Vertretung des Vereins nach aussen
    3. Organisation und Überwachung der Vermittlungsstelle sowie der Tätigkeit der Helferinnen und Helfer
    4. Beschlussfassung in allen Vereinsangelegenheiten, die nicht aus­drück­lich der Mitgliederversammlung vor­be­hal­ten sind
    5. Einberufung der Mitgliederversammlung und Vor­be­rei­tung der Vor­la­gen und Anträge
    6. Regelung der Zeichnungsberechtigung

Art. 11 Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission

  1. Die Geschäfts- und die Rechnungsprüfungskommission besteht aus je zwei Mitgliedern. Aussenstehende sind als Mit­glie­der wählbar. Die Amtsdauer beträgt zwei Jahre.
  2. Die beiden Kommissionen prüfen die Geschäftstätigkeit bzw. die Jahresrechnung. Der Vorstand ist zur Auskunft über alle Geschäfte ver­pflich­tet. Die Kommissionen er­stel­len Berichte an die Mit­glie­der­ver­samm­lung und stel­len Antrag.

Art. 12 Entschädigung

Die Vorstandsmitglieder sowie die Mitglieder der Geschäfts- und der Rechnungsprüfungskommission arbeiten ehren­amt­lich. Effektive Auslagen werden entschädigt. Sie bezahlen keine Mitgliederbeiträge.

Art. 13 Vermittlungsstelle

  1. Die Tätigkeit der Vermittlungsstelle sowie der Helferinnen und Helfer erfolgt im Rahmen eines vom Vorstand er­las­se­nen Reglements, das auch die auszurichtenden Entschädigungen festlegt.
  2. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Vermittlungsstelle und die Helferinnen und Helfer unterstehen der Schwei­ge­pflicht.

IV. Finanzen und Schlussbestimmungen

Art. 14 Finanzen

  1. Die Einnahmen des Vereins bestehen aus

    — den Mitgliederbeiträgen

    — Spenden, Schenkungen, Legaten usw.

    — Erlösen aus Veranstaltungen

    — Vermögenserträgen

  2. Aus Überschüssen der Betriebsrechnung äufnet der Verein einen Aus­gleichs- und Unterstützungsfonds. Über seine Verwendung erlässt der Vor­stand ein Reglement.
  3. Für die Verbindlichkeiten des Vereins haftet ausschliesslich das Ver­eins­ver­mö­gen.

Art. 15 Auflösung des Vereins

  1. Über die Auflösung der Vereins beschliesst die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelsmehrheit der Anwesenden.
  2. Ein allfälliges Vermögen ist durch Beschluss des Vorstandes einer oder mehreren Institutionen gleicher oder ähnlicher Ziel­set­zung zu­zu­wen­den.

Diese revidierten Statuten sind mit ihrer Annahme durch die Mitglieder-Versammlung vom 1. März 2011 in Kraft getreten und ersetzen jene vom 10. Februar 2004.

Senioren für Senioren
Der Präsident Die Vizepräsidentin Zürich-Witikon, den 24. Februar 2015
Walter Diener Marianne Gmür